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DOT
Smolka Contemporary, Wien

06.06. – 25.07.2020

Die Galerie SMOLKA CONTEMPORARY zeigt in ihrer nächsten Ausstellung „DOT“ Werke der in Leverkusen geborenen Künstlerin Uta Weber, die mit einer reduzierten Farben – und Formensprache arbeiten: Es sind Objekte mit exzentrischen und konzentrischen Kreisen aus glänzendem Epoxidharz, die mit leuchtenden Farben zu Zentren werden.

Uta Weber bezieht sich auf ein koloristisches und gestalterisches Vokabular, das seinen Ursprung in der abstrakten Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat und zur Bauhaus-Lehre führte, die, über die reine Kunst hinaus, in das Leben der Menschen intervenieren wollte. Weber greift in ihrer Arbeit auf Aspekte des Bauhaus zurück und kombiniert sie mit der farbenfrohen Werbeästhetik der 1970er Jahre, mit der sie aufgewachsen ist: Man kann in den runden Objekten der Ausstellung DOT durchaus eine Affinität zu dem Logo der DELIAL-Sonnenmilch erkennen oder zur ALDI-Tüte, die 1970 von dem deutschen abstrakten Maler Günter Fruhtrunk entworfen wurde.

Von Uta Weber kennt man Objekte aus unterschiedlichen Kunststoffen, die eine Symbiose zwischen Konkreter Kunst und gegenständlicher Abbildung von Alltags- und Konsumgegenständen wie beispielsweise Süßigkeiten sind. Darunter die bekannte Arbeit „SMARTIE“, die auch in der Schau zu sehen ist.

Ihre Objekte, wie auch ihre Fensterinstallationen verweisen auf diese Prägung der Werbe- und Produktästhetik und verlassen gleichzeitig diese Bezugspunkte um wieder als rein geometrische, abstrakte Zeichen zu erscheinen.

Aus dieser Mehrdeutigkeit und aus der Mischung der Komponenten beziehen Uta Webers Arbeiten ihre Kraft, die durch die Beschaffenheit der ungewöhnlichen Werkstoffe eine überaus anziehende Klarheit und Präsenz erreichen.

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