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Hierhin und dorthin 2005

Ölkreide auf Karton
42 x 69 cm

 

 

 

Das Charakteristische an Uta Webers Zeichnungen ist die Darstellung der Distanzüberwindung des Reisens als einen besonderen Moment.
Losgelöst von der Routine des Alltags, irgendwo zwischen Abfahrt und Ankunft, befindet sich der Reisende in einer Art „Auszeit“, die ihn von jeglicher Verbindlichkeit und Verantwortung für eine bestimmte Zeit erlöst.

Das stundenlange Verweilen in der Wartehalle eines Flughafens oder eine ausgedehnte Autofahrt versetzen den Reisenden in eine erzwungene Passivität, die in der Schnelllebigkeit und Hektik unserer heutigen Gesellschaft Seltenheitswert besitzt.
Das „Nichtstun“ ermöglicht so, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen sowie Träumen und Wünschen nachzugehen. So greifen die Zeichnungen jene Augenblicke auf, die den Zustand des Verweilens an Nicht-Orten und in Nicht-Zeiten als etwas Außergewöhnliches beschreiben.

Textauszug „hierhin und dorthin“ , Silke Immenga, 2005

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