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(K)ein Begriff. Skulpturales aus der Sammlung Liaunig

26.04. – 31.10.2026

Nach der Winterpause öffnet das Museum am
26. April 2026 wieder seine Türen und startet mit einem inhaltlichen Schwerpunkt auf Skulptur, Plastik und Objekt in die neue Saison.

Im Zentrum steht die Hauptausstellung:
„(K)ein Begriff. Skulpturales aus der Sammlung Liaunig“,
in der sich Kuratorin Alexandra Schantl mit den Entwicklungen innerhalb der Skulptur seit 1945 auseinandersetzt.

MUSEUM LIAUNIG

Uta Weber

Uta Webers Herkunft aus der deutschen Industriestadt Leverkusen, dem Sitz eines großen Chemiekonzerns, hat – wie sie selbst sagt – ihre künstlerische Arbeit, in der sie oft mit den gegensätzlichen Begriffen „Schönheit“ und „Giftigkeit“ operiert, maßgeblich beeinflusst. Offenkundig wird dies in der Werkgruppe HAPPYPILLS mit ihren überdimensionierten bunten und verführerisch glänzenden Pillen, die als Metapher für das auf permanente Optimierung und Glückssuche ausgerichtete moderne Leben zu verstehen sind. Die Künstlerin entwirft ihre aus Aluminiumblech gefertigten Werke am Computer, was ihr eine präzise Planung und Abstimmung der Farb- und Formgebung ermöglicht. Dadurch können die Objekte unabhängig vom inhaltlichen Aspekt auch als autonome geometrisch-abstrakte Werke gelesen werden.

Textauszug aus dem Katalog zur Ausstellung „(K)ein Begriff. Skulpturales aus der Sammlung Liaunig“

PILLEN, 2024, Sammlung Liaunig

ORF 2, ZIB am 27.4.206

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